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Vitalstoffe

Stressmanagement

Stress ist etwas, das jeder von uns kennt. Er tritt in unterschiedlichsten Lebenssituationen auf – sei es im Beruf, in familiären Angelegenheiten oder durch alltägliche Herausforderungen.

 

Doch was genau passiert in deinem Körper, wenn du unter Stress stehst? Und wie kannst du ihn besser verarbeiten? In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die verschiedenen Arten von Stress, wie unser Körper darauf reagiert und wie du den negativen Auswirkungen von Stress mit einer ausgewogenen Nährstoffversorgung entgegenwirken kannst.

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Stress verstehen und bewältigen

In unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft ist Stress nicht nur zu einem allgegenwärtigen Begleiter geworden, sondern  er ist auch der größte Belastungsfaktor in unserem Leben, sei es  beruflich oder privat. Stressbedingte Ausfälle und Burnout verursachen erhebliche persönliche und wirtschaftliche Kosten.

 

Was einst als wichtiger Überlebensmechanismus diente, kann heute zu einer ernsthaften Belastung für deine Gesundheit werden. Eine Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2020 zeigt, dass etwa 80% der Deutschen regelmäßig unter Stress leiden, wobei ca. ein Drittel von chronischem Stress betroffen ist.

Auch die jährlichen Stressreporte deutscher Krankenkassen zeichnen einn ähnliches Bild:

  • Eine Langzeitstudie der BKK von 2004 bis 2021 zeigt, dass psychisch bedingte Krankheitstage in Deutschland um fast 70 % zugenommen haben, besonders Burn-out ist stark vertreten.

  • Die Pronova BKK-Studie von 2023 bestätigt, dass 61 % der Erwerbstätigen ein erhöhtes Burn-out-Risiko sehen, vor allem durch Überstunden und Termindruck.

  • Laut der Techniker Krankenkasse machen psychisch bedingte Fehlzeiten bereits 20 % des Krankenstands aus, bedingt durch Arbeitsbelastung und schlechte Arbeitsbedingungen.


Um diesem Phänomen erfolgreich zu begegnen, ist es wichtig, die verschiedenen Aspekte von Stress zu verstehen und geeignete Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Arten von Stress

Stress ist eine natürliche körperliche und psychische Reaktion auf wahrgenommene Herausforderungen oder Bedrohungen. Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwischen Eustress (positivem Stress) und Distress (negativem Stress). Eustress kann durchaus motivierend wirken und dich zu Höchstleistungen anspornen, während Distress auf Dauer gesundheitsschädlich ist.

Die Auslöser für Stress (Stressoren) sind vielfältig und können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

Psychosoziale Stressoren umfassen beispielsweise Konflikte am Arbeitsplatz, familiäre Probleme oder finanzielle Sorgen. Physische Stressoren können Lärm, Schlafmangel oder körperliche Überbelastung sein. Eine besondere Form stellt der oxidative Stress dar, der durch ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper entsteht.

 

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Stressforschung (2019) sind die häufigsten Stressauslöser:

  • Berufliche Belastung (73%)

  • Zeitdruck (66%)

  • Hohe Erwartungen an sich selbst (58%)

  • Digitale Dauerberieselung (52%)

 

 

Prinzipiell wird zwischen verschiedenen Arten von Stress unterschieden:

 

Akuter Stress

Dieser tritt auf, wenn du auf eine unmittelbare Bedrohung oder Herausforderung reagieren musst, wie z.B. ein wichtiges Projekt bei der Arbeit oder ein unangenehmes Gespräch.

 

Chronischer Stress

Langandauernder Stress, wie finanzielle Sorgen, Beziehungsprobleme oder ein belastendes Arbeitsumfeld, kann über Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen und ist besonders gesundheitsschädlich.

 

Eustress vs. Distress

Während „Eustress“ als positiver Stress beschrieben wird, der uns motiviert und aktiviert, ist „Distress“ der negative, belastende Stress, der uns schwächt und auslaugt.

 

Stress kann durch verschiedene Situationen und Auslöser entstehen, wie z.B. hohe Anforderungen im Job, soziale Konflikte, gesundheitliche Probleme oder Überforderungen im Alltag. Selbst positive Ereignisse, wie eine Hochzeit oder ein Umzug, können Stress verursachen. Der Schlüssel liegt darin, wie wir mit diesen Herausforderungen umgehen.

Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche körperliche und psychische Reaktion auf wahrgenommene Herausforderungen oder Bedrohungen. Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwischen Eustress (positivem Stress) und Distress (negativem Stress). Eustress kann durchaus motivierend wirken und dich zu Höchstleistungen anspornen, während Distress auf Dauer gesundheitsschädlich ist.

Unterschieden wird auch zwischem aktutem und chronischem Stress. Während aktuer Stress auftritt, wenn du auf eine unmittelbare Bedrohung oder Herausforderung reagieren musst, wie z.B. ein wichtiges Projekt bei der Arbeit oder ein unangenehmes Gespräch, versteht man unter chronischem Stress langandauernder Stress, wie finanzielle Sorgen, Beziehungsprobleme oder ein belastendes Arbeitsumfeld. Diese Art von Stress kann über Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen und ist besonders gesundheitsschädlich.

Die Auslöser für Stress (Stressoren) sind vielfältig und können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

  • Psychosoziale Stressoren umfassen beispielsweise Konflikte am Arbeitsplatz, familiäre Probleme oder finanzielle Sorgen.

  • Physische Stressoren können Lärm, Schlafmangel, körperliche Überbelastung oder aber stille Entzündungen sein.

  • Oxidativer Stress stellt eine besondere Form dar, der durch ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper entsteht.

 

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Stressforschung von 2019 sind die häufigsten Stressauslöser:

  • Berufliche Belastung (73%)

  • Zeitdruck (66%)

  • Hohe Erwartungen an sich selbst (58%)

  • Digitale Dauerberieselung (52%)

Stressreaktionen im Körper

​Wenn dein Körper Stress wahrnimmt, läuft in der sogenannten „Stressachse“ eine Kaskade physiologischer Reaktionen ab, ein komplexes Zusammenspiel zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem. Dies wurde erstmals von Walter Cannon als "Fight-or-Flight"-Reaktion beschrieben.

 

Die Stressreaktion beginnt im Gehirn, genauer gesagt im Hypothalamus. Dieser aktiviert zwei wichtige Systeme: Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) und das sympathische Nervensystem.

Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus

Das autonome Nervensystem, das weitgehend unbewusst funktioniert, besteht aus zwei Hauptkomponenten: dem Sympathikus ("Gaspedal") und dem Parasympathikus ("Bremse"). Beide spielen eine zentrale Rolle bei der Stressreaktion.

  • Sympathikus: Der Sympathikus ist für die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion verantwortlich. Wenn du gestresst bist, schüttet dein Körper Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus, die deine Herzfrequenz erhöhen, die Muskeln anspannen und den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Diese Reaktionen versetzen deinen Körper in Alarmbereitschaft und helfen dir, auf Bedrohungen zu reagieren.
     

  • Parasympathikus: Dieser Teil des Nervensystems ist für Ruhe und Entspannung zuständig. Nachdem die Stresssituation vorbei ist, hilft der Parasympathikus deinem Körper, in einen Zustand der Erholung und Regeneration zurückzukehren. Eine Studie im Journal of Neuroscience aus dem Jahr  zeigt, dass chronischer Stress diese Balance stören und zu einer dauerhaften Überaktivität des Sympathikus führen kann, was wiederum langfristige gesundheitliche Probleme herbeiführen kann.

 

Hormonelle Stressreaktionen

Stress aktiviert auch die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse). Sobald der Körper Stress wahrnimmt, sendet der Hypothalamus Signale an die Hypophyse, die wiederum die Nebennieren zur Ausschüttung von Cortisol anregt. Dieses Hormon sorgt dafür, dass du Energie mobilisierst, indem es den Blutzucker erhöht und andere Körperfunktionen herunterfährt, die in der Stresssituation nicht unbedingt notwendig sind – z.B. das Verdauungssystem.

Langfristig kann ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel jedoch negative Auswirkungen haben, wie die Schwächung des Immunsystems, Gewichtszunahme, Schlafstörungen und eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten.

Welche Nährstoffe helfen bei Stress?

​Neben einem bewussten Umgang mit Stress und Entspannungstechniken kann auch deine Ernährung eine wichtige Rolle dabei spielen, wie du Stress verarbeitest. Es gibt verschiedene Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel, die nachweislich dabei helfen, die Auswirkungen von Stress zu reduzieren:

Omega-3-Fettsäuren

Zahlreiche Studien zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken und das Risiko von stressbedingten Entzündungen im Körper verringern können. Sie fördern zudem die Gehirnfunktion und helfen, depressive Symptome zu reduzieren, die oft mit chronischem Stress einhergehen. Dies wurde durch eine Meta-Analyse im Journal of Clinical Medicine (2019) bestätigt, die zudem nachweisen konnte, dass eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren Stresshormone reduziert und die psychische Widerstandsfähigkeit erhöht. Experten empfehlen eine Tagesdosis von 1000-2000mg EPA/DHA.

Magnesium

Magnesium ist als „Anti-Stress-Mineral“ bekannt, da es die Nervenfunktion unterstützt und hilft, die Stresshormone zu regulieren. Ein Magnesiummangel kann zu einer Übererregbarkeit des Nervensystems führen und verstärkt Stresssymptome. Studien zeigen, dass Magnesium die Cortisolausschüttung reduzieren und die Stressresistenz verbessern kann. Experten empfehlen 300-400mg täglich, vorzugsweise als Magnesiumcitrat oder -bisglycinat. Eine regelmäßige Einnahme von Magnesium kann helfen, das Nervensystem zu beruhigen und die Muskeln zu entspannen.

 

B-Vitamine

B-Vitamine, insbesondere Vitamin B6, B12 und Folsäure, spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Nervensystems und der Synthese von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, die deine Stimmung beeinflussen. Ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Müdigkeit, Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen führen.

Ashwagandha

Dieses adaptogene Kraut hat eine lange Tradition in der ayurvedischen Medizin und kann wird eingesetzt um den Cortisolspiegel zu senken, die schlafqualität zu verbessern und das allgemeine Stressempfinden zu reduzieren. Es hilft, die körperliche und geistige Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress zu stärken.

L-Theanin

Diese Aminosäure, die vor allem in grünem Tee vorkommt, fördert die Entspannung, ohne dich müde zu machen. L-Theanin kann helfen, den Geist zu beruhigen, die Konzentration zu steigern und die Auswirkungen von Stress zu mindern. Studien empfehlen 200-400mg täglich.

Vitamin C

Als wichtiges Antioxidans unterstützt Vitamin C die Nebennieren bei der Produktion von Stresshormonen. Bei chronischem Stress kann der Bedarf auf bis zu 1000mg täglich steigen.

Zink

Dieses Spurenelement ist wichtig für die Funktion des Immunsystems und die Stressresistenz. Eine Meta-Analyse von 2020 zeigt, dass Zinkmangel die Anfälligkeit für stressbedingte Erkrankungen erhöht.

 

Vitamin D

Ein Mangel an Vitamin D wird zunehmend mit Stimmungsschwankungen, Ängsten und Depressionen in Verbindung gebracht, die oft durch chronischen Stress verschlimmert werden. Studien deuten darauf hin, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zur Stabilisierung der Stimmung und zur Verbesserung der Stressresistenz beitragen kann​. Mehr Informationen zu Vitamin D findest du hier.

Probiotika

Dein Darm und dein Gehirn sind über die sogenannte Darm-Hirn-Achse eng miteinander verbunden. Stress kann das Mikrobiom beeinträchtigen, was wiederum zu Verdauungsproblemen und einer Verstärkung von Stresssymptomen führen kann. Probiotika helfen, das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen und somit indirekt auch die mentale Gesundheit zu fördern. Mehr Informationen zum Darm findest du hier.

 

Gut zu wissen

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel solltest du am besten immer in Abstimmung mit einem qualifizierten Gesundheitsexperten koordinieren, da deine individuellen Bedürfnisse stark variieren können. Zudem sollten sie als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Stressbewältigung verstanden werden, der auch gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Entspannungstechniken umfasst.

Eine Studie aus dem Jahr 2022 im Journal of Alternative and Complementary Medicine betont, dass die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln bei Stress am größten ist, wenn sie im Rahmen eines ganzheitlichen Lebensstilansatzes eingesetzt werden. Die Kombination verschiedener Strategien zur Stressbewältigung verspricht dabei den größten Erfolg.

Möchtest du dein persönliches Stresslevel besser verstehen

und lernen, gelassener durch den Alltag zu gehen?

 

Ein gesundes Stressmanagement ist ausschlaggebend für dein gesamtes Wohlbefinden, und der bewusste Umgang mit Stressoren spielt dabei eine Schlüsselrolle. Eine ausgewogene Balance zwischen Anspannung und Entspannung, kombiniert mit effektiven Stressbewältigungsstrategien und einem gesunden Lebensstil, kann deine Stressresilienz nachhaltig verbessern.  

Über mich kannst du den DUTCH-Test durchführen lassen – einen modernen Speichel- und Urintest, der detaillierte Einblicke in deinen Cortisolverlauf, den Hormonhaushalt und deinen individuellen Stressstoffwechsel liefert. Auf Basis dieser Analyse entwickeln wir gemeinsam maßgeschneiderte Maßnahmen, die exakt zu deinem aktuellen Bedarf passen und deine Stressresilienz nachhaltig stärken.

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