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Epigenetische Gesundheitsberatung

Umweltmedizin & Entgiftung

In einer Welt, die zunehmend von künstlichen Substanzen und Umweltbelastungen geprägt ist, gewinnt die Umweltmedizin immer mehr an Bedeutung.

 

Wir alle sind täglich einer Vielzahl von Giftstoffen ausgesetzt - in der Luft, die wir atmen, im Wasser, das wir trinken und in der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Diese unsichtbaren Einflüsse können weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Die unsichtbaren Einflüsse auf deine Gesundheit

​​Die Umweltmedizin befasst sich mit den Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit. Sie untersucht, wie Schadstoffe, elektromagnetische Felder und andere Umwelteinflüsse unseren Körper belasten und zu Krankheiten führen können.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa ein Viertel aller Krankheiten und Todesfälle auf Umweltbelastungen zurückzuführen. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Umweltmedizin hilft uns zu verstehen, welche Giftstoffe besonders problematisch sind, wie sie in unseren Körper gelangen und welche Auswirkungen sie haben können.

 

 

Umweltgifte und toxische Metalle

Die Liste der Umweltgifte, denen wir täglich ausgesetzt sind, ist lang. Einige der wichtigsten Kategorien sind:

  • Pestizide und Herbizide finden sich oft in konventionell angebauten Lebensmitteln;

  • Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen sind besonders problematisch;

  • Weichmacher wie Phthalate oder Bisphenol A (BPA) können aus Plastikprodukten in unseren Körper gelangen;

  • Lösungsmittel sind in vielen Haushalts- und Industrieprodukten enthalten;

  • Elektromagnetische Felder sind durch die zunehmende Nutzung von Mobilfunk und WLAN allgegenwärtig.


Besonders kritisch sind toxische Metalle wie Quecksilber. Dieses findet sich nicht nur in Amalgam-Zahnfüllungen, sondern auch in vielen Fischarten. Quecksilber kann das Nervensystem schädigen und zu einer Vielzahl von Symptomen führen.

 

 

Wasser - Quelle des Lebens oder verstecktes Risiko?

Wasser ist lebenswichtig, kann aber auch eine Quelle von Schadstoffen sein. In unserem Trinkwasser finden sich oft Rückstände von Medikamenten, Pestiziden und anderen Chemikalien. Auch wenn die Konzentrationen meist gering sind, kann die dauerhafte Aufnahme problematisch sein.

Eine gute Wasserfilteranlage kann helfen, viele dieser Schadstoffe zu entfernen. Besonders effektiv sind Umkehrosmose-Anlagen oder hochwertige Aktivkohlefilter. Es ist wichtig, nicht nur auf die Reinheit, sondern auch auf die Vitalität des Wassers zu achten. Vitales Wasser kann positive Auswirkungen auf unseren Organismus haben

Warum entgiften?

Du fragst dich vielleicht, warum eine Entgiftung überhaupt notwendig sein sollte, schließlich verfügt unser Körper über eigene Entgiftungsmechanismen. Das ist zwar richtig, doch in der modernen Welt sind wir einer derart großen Menge an Giftstoffen ausgesetzt, dass unser Körper häufig überfordert ist.

 

Wir sind täglich Belastungen durch Schadstoffe ausgesetzt, sei es in der Nahrung, im Wasser, in der Luft oder durch Konsumprodukte. Viele dieser Giftstoffe können sich im Körper ablagern und über Jahre hinweg anreichern, was zu einer kumulativen Belastung führt. Dadurch geraten die natürlichen Entgiftungssysteme unseres Körpers unter Druck und können überlastet werden.

 

Dies kann gesundheitliche Auswirkungen haben, die von chronischen Erkrankungen bis hin zu Müdigkeit und anderen unangenehmen Symptomen reichen. Die Frage ist heutzutage leider nicht mehr, ob wir vergiftet sind sondern eher zu welchem Grad! Eine regelmäßige Entgiftung bietet hier eine sinnvolle Möglichkeit, den Körper zu entlasten und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

 


Gute und schlechte Entgifter

Interessanterweise gibt es genetische Unterschiede in der Fähigkeit zur Entgiftung. Manche Menschen sind von Natur aus "gute Entgifter", während andere eher zu den "schlechten Entgiftern" gehören. Diese Unterschiede basieren auf genetischen Variationen in den Genen, die für Entgiftungsenzyme codieren.

Ein wichtiges Gen in diesem Zusammenhang ist das GST-Gen (Glutathion-S-Transferase). Dieses Enzym spielt eine zentrale Rolle bei der Entgiftung, indem es Giftstoffe an Glutathion bindet und so ihre Ausscheidung ermöglicht. Menschen mit bestimmten Varianten dieses Gens können eine verminderte Entgiftungsfähigkeit haben.

Ein weiteres relevantes Gen ist GPX (Glutathionperoxidase), das für ein Enzym codiert, das schädliche freie Radikale neutralisiert. Auch hier können genetische Variationen die Effizienz der Entgiftung beeinflussen.

Es ist wichtig zu betonen, dass eine genetische Prädisposition zu einer verminderten Entgiftungsfähigkeit nicht bedeutet, dass du machtlos bist. Durch gezielte Unterstützung deines Entgiftungssystems kannst du auch als "schlechter Entgifter" viel für deine Gesundheit tun.

Richtig entgiften - so unterstützt du deinen Körper

​Richtig zu entgiften bedeutet, deinen Körper auf mehreren Ebenen zu unterstützen. Eine der wichtigsten Maßnahmen besteht darin, die Schadstoffaufnahme zu reduzieren, indem du auf Bio-Lebensmittel zurückgreifst, Plastikverpackungen meidest und natürliche Körperpflegeprodukte verwendest. Ebenso entscheidend ist es, die Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren, Darm und Haut zu fördern. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei unerlässlich, um diese Organe optimal zu unterstützen.

 

Die Entgiftung selbst verläuft in mehreren Phasen, die jeweils spezifische Nährstoffe benötigen.

  • In der ersten Phase sind B-Vitamine, Eisen und Magnesium wichtig

  • In der zweiten Phase spielen schwefelhaltige Aminosäuren, Methylgruppen und Glutathion eine zentrale Rolle.

  • In der dritten Phase kommen Bindemittel wie Chlorella oder Zeolith zum Einsatz.

 

Zudem ist es ratsam, täglich 2-3 Liter elektrolytreiches Wasser zu trinken, um die Ausscheidung von Schadstoffen zu unterstützen. Regelmäßiges Schwitzen, beispielsweise durch Sauna oder Bewegung, regt die Entgiftung über die Haut zusätzlich an. Auch Stressreduktion ist ein entscheidender Faktor, denn chronischer Stress kann die Entgiftung erheblich behindern.

Testmethoden

Um festzustellen, ob und in welchem Ausmaß du mit Schadstoffen belastet bist, gibt es in der Umweltmedizin verschiedene Testmethoden.

 

  • Eine ausführliche Anamnese kann bereits erste Hinweise liefern;

  • Über Blut- und Urinanalysen lassen sich akute Vergiftungen nachweisen;

  • Eine Haaranalyse gibt Aufschluss über Langzeitbelastungen, allerdings ist dies nicht für alle Schadstoffe geeignet;

  • Provokationstests mobilisieren Schwermetalle im Körper mithilfe von Chelatbildnern, die anschließend im Urin nachgewiesen werden;

  • Ein hochspezialisierter Test, der DNA-Addukte nachweist, kann Giftstoffe direkt an der DNA erkennen;

  • Der Metallothionein-Test kann indirekt eine Schwermetallbelastung anzeigen.

 

Oft ist eine Kombination verschiedener Testmethoden notwendig, um ein umfassendes Bild deiner Belastung zu erhalten.​

Deine Gesundheit in deinen Händen

 

Die Umweltmedizin und das Thema Entgiftung können auf den ersten Blick recht komplex erscheinen. Doch mit dem richtigen Wissen und gezielten Maßnahmen kannst du viel für deine Gesundheit tun. Indem du deine Schadstoffbelastung reduzierst und deinen Körper bei der Entgiftung unterstützt, legst du den Grundstein für mehr Vitalität und Wohlbefinden.

Dabei ist jeder Schritt in Richtung eines schadstoffärmeren Lebens ist wertvoll. Du musst nicht alles auf einmal umstellen. Beginne mit kleinen Veränderungen und beobachte, wie sich dein Wohlbefinden verbessert. Dein Körper wird es dir danken!

"Entgiftung ist eine lebenslange Verpflichtung."

Dr. Walter Crinnion (Umweltmediziner und Experte auf dem Gebiet der Entgiftung)

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