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Epigenetische Gesundheitsberatung

Psycho-Epigenetik

Die Psycho-Epigenetik beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten Einfluss auf unsere Gene nehmen können.

 

Es wird immer deutlicher, dass nicht nur äußere Einflüsse wie Ernährung oder Umweltfaktoren unsere Gesundheit beeinflussen, sondern auch psychologische Prozesse eine entscheidende Rolle spielen. Unser Gehirn und unser Nervensystem sind dabei eng mit der Aktivität unserer Gene verknüpft.

Wie Gedanken & Gefühle deine Gene steuern

Neurowissenschaft und Neurotransmitter

Dein Gehirn ist die Schaltzentrale deines Körpers und sendet über Neurotransmitter Signale an deine Zellen. Diese Botenstoffe, wie Serotonin, Dopamin und Cortisol, beeinflussen deine Stimmung, dein Verhalten und sogar deine Gene. Durch bewusste Achtsamkeit, positive Emotionen und neue Gedanken kannst du die Freisetzung dieser Neurotransmitter gezielt steuern und so Einfluss auf deine Gesundheit nehmen.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass emotionale Belastungen und chronischer Stress negative Auswirkungen auf die Genaktivität haben können, da der Körper vermehrt Stresshormone wie Cortisol ausschüttet. Ein übermäßiger Cortisolspiegel kann epigenetische Veränderungen auslösen, die das Immunsystem schwächen und zu chronischen Erkrankungen führen. Daher ist es wichtig, Stress durch gezielte Techniken zu reduzieren.

Achtsamkeit und Telomeraseaktivität

Achtsamkeit, also das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments ohne Bewertung, hat erstaunliche Auswirkungen auf unsere Zellen. Studien haben gezeigt, dass Achtsamkeit und Meditation die Aktivität der Telomerase, eines Enzyms, das die Lebensdauer unserer Zellen bestimmt, steigern können. Verkürzte Telomere sind ein Marker für Alterung und Krankheiten, während eine erhöhte Telomeraseaktivität den Alterungsprozess verlangsamen und die Zellgesundheit verbessern kann.

 

Durch regelmäßige Achtsamkeitspraxis kannst du also direkt auf die Zellgesundheit einwirken und nicht nur dein mentales Wohlbefinden steigern, sondern auch die Alterung deiner Zellen verlangsamen.

Quantenphysik, Gehirnfrequenzen und Glaubenssätze

In der Psycho-Epigenetik geht es auch darum, die Kraft der Gedanken und Emotionen gezielt zu nutzen. Ansätze aus der Quantenphysik und moderne Techniken wie das Arbeiten mit Gehirnfrequenzen zeigen, dass Gedanken reale physische Auswirkungen haben. Negative Glaubenssätze können nicht nur das Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch die Genaktivität verändern. Deshalb ist es wichtig, destruktive Glaubenssätze aufzuspüren und durch positive Überzeugungen zu ersetzen.

Gehirnfrequenzen wie die Theta-Wellen, die im Zustand tiefer Entspannung oder Meditation auftreten, können helfen, das Unterbewusstsein zu erreichen und Glaubenssätze zu transformieren. Durch diese Veränderung der Gehirnwellen kann das Gehirn in einen Zustand der Heilung und Regeneration übergehen.

Tools für dein Gleichgewicht

​​Die Psycho-Epigenetik bietet verschiedene Ansätze, um emotionale Blockaden und Stress abzubauen und so eine positive Veränderung in deinem Leben zu bewirken. Diese Methoden reichen von energetischen Techniken bis hin zu neuropsychologischen Ansätzen und werden individuell auf deine Bedürfnisse angepasst.

Emotional Freedom Techniques (EFT)

EFT, auch als Klopfakupressur bekannt, ist eine Meridian-basierte Methode zur Stressbewältigung und zum Lösen emotionaler Blockaden. Durch das Klopfen auf bestimmte Akupunkturpunkte während des Aussprechens belastender Gedanken oder Gefühle wird das körpereigene Energiesystem harmonisiert. EFT wirkt sanft, aber effektiv, indem es Ängste und Glaubenssätze auflöst, die Veränderungen blockieren. Es hilft dabei, Stress zu reduzieren und den Körper wieder in einen entspannten, ausbalancierten Zustand zu versetzen .

 

Quantenphysik und Visualisierung

Die Quantenphysik legt nahe, dass unsere Gedanken die Realität beeinflussen können. Durch bewusste Visualisierungsübungen wird nicht nur das Gehirn stimuliert, sondern auch der Körper auf zellulärer Ebene beeinflusst. Wenn du dich regelmäßig in einen positiven Zustand versetzt und beispielsweise Dankbarkeit, Freude oder Liebe visualisierst, erhöht dies die Schwingung deines Körpers und kann die Zellkommunikation verbessern. In meinem Coaching setzen wir solche Visualisierungen gezielt ein, um Veränderungsprozesse zu unterstützen​.

Gehirnfrequenzen und Binaurale Beats

Eine weitere wirksame Methode zur Stressreduktion und Förderung von Veränderungsprozessen ist die Nutzung von Gehirnfrequenzen. Binaurale Beats sind spezielle Klänge, die gezielt bestimmte Gehirnfrequenzen stimulieren, z. B. Alpha- oder Theta-Wellen. Diese Zustände fördern tiefe Entspannung und Regeneration. Im Coaching nutzen wir diese Technik, um das Gehirn in einen Zustand zu versetzen, der Veränderung erleichtert und emotionale Blockaden löst​.

Veränderungsprozesse und Ressourcenarbeit

Ein wesentlicher Teil der Psycho-Epigenetik ist die Arbeit mit deinen Ressourcen und inneren Stärken. In einem strukturierten Prozess helfen dir Techniken wie die Timeline-Arbeit, vergangene Erfahrungen zu verarbeiten und dich mit deinem "Zukunfts-Ich" zu verbinden. Gemeinsam visualisieren wir den Zustand, den du erreichen möchtest, und integrieren diesen regelmäßig in deine Gegenwart. Dieser Prozess unterstützt dich dabei, neue Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln und deine Ziele Schritt für Schritt zu realisieren

Die Rolle der Herzratenvariabilität

Die Herzratenvariabilität (HRV), also die Variation der Zeitintervalle zwischen Herzschlägen, gilt als wichtiger Indikator für die Regulation des autonomen Nervensystems (ANS). Ein gut funktionierendes ANS zeichnet sich durch eine hohe HRV aus, was mit besserer Gesundheit und Stressresistenz assoziiert ist. Umgekehrt kann eine niedrige HRV auf eine gestörte ANS-Regulation und ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen hindeuten.
 

Zusammenspiel von HRV und Epigenetik

Die Epigenetik befasst sich mit den Veränderungen der Genaktivität, die nicht durch die DNA-Sequenz selbst, sondern durch Umwelteinflüsse und Lebensweise hervorgerufen werden. Stress spielt hierbei eine zentrale Rolle, da er epigenetische Veränderungen induzieren kann, die wiederum die Genexpression und damit die Gesundheit beeinflussen.

In diesem Kontext kommt der HRV eine wichtige Rolle zu:

  • Stressmarker: Eine niedrige HRV kann als Marker für chronischen Stress und dessen negative Auswirkungen auf die Epigenetik dienen.

  • Indikator für epigenetische Gesundheit: Eine hohe HRV hingegen deutet auf eine gute Regulation des ANS und damit auf eine gesündere epigenetische Situation hin.

  • Einfluss auf epigenetische Stabilität: Durch die Regulierung des Stresspegels kann die HRV dazu beitragen, die epigenetische Stabilität zu erhalten und die Anfälligkeit für negative epigenetische Veränderungen zu verringern.

 

Maßnahmen zur Verbesserung der HRV

Um die HRV und damit deine epigenetische Gesundheit zu fördern, kannst du verschiedene Maßnahmen ergreifen:

  • Stressmanagement: Techniken wie Meditation, Yoga oder Achtsamkeitsübungen können dir helfen, Stress abzubauen und die HRV zu verbessern.

  • Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die HRV und deine allgemeine Gesundheit aus.

  • Ausreichend Schlaf: Schlafstörungen können die HRV negativ beeinflussen. Daher ist es wichtig, auf eine ausreichende Schlafdauer und -qualität zu achten.

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse kann die HRV und die epigenetische Gesundheit unterstützen.

Psycho-Epigenetik & Neuromentaltraining

​In meinem Coaching nutze ich Ansätze der Psycho-Epigenetik, um dich dabei zu unterstützen, alte Verhaltensmuster und negative Gedanken zu verändern. Im Neuromentaltraining, das ich anbiete, arbeiten wir gezielt mit deinen Gedanken und Emotionen, um neue neuronale Verbindungen im Gehirn zu schaffen.

 

Durch diese bewusste Umprogrammierung deiner Denkweisen kannst du die Biochemie deines Körpers aktiv beeinflussen. Denn wenn du immer dieselben Gedanken denkst, produziert dein Gehirn die immer gleichen Gefühle und Emotionen, die wiederum die Ausschüttung bestimmter biochemischer Stoffe fördern. Diese biochemischen Muster sind oft mit alten Gewohnheiten verknüpft und neigen dazu, Veränderungen zu blockieren. Durch das Neuromentaltraining kannst du diese Muster durchbrechen, neue Emotionen und Reaktionen im Körper erzeugen und so Veränderungsprozesse erleichtern.

Neuromentaltraining ist letztlich eine Form der angewandten Psycho-Epigenetik, bei der du durch gezieltes Training deiner Gedanken, Überzeugungen und Emotionen lernst, deine mentale und physische Gesundheit nachhaltig zu stärken.

 

Mehr Informationen zum Neuromentaltraining findest du hier.

"Epigenetik ist der Punkt, an dem Natur und Erziehung zusammenkommen."

Dr. Moshe Szyf (Professor für Pharmakologie und Therapeutik, McGill University)

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